• Haus der Berge © Nationalpark Berchtesgaden
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Philosophie & Konzept

Tor zum Alpen-Nationalpark

Das Haus der Berge versteht sich als „Tor zum Nationalpark Berchtesgaden“. Natürlich kann und soll ein Besuch des Nationalparkzentrums Unternehmungen im Schutzgebiet nicht ersetzen. Doch das Haus der Berge bietet hervorragenden Gelegenheiten zur Vor- oder Nachbereitung Ihres Aufenthalts im einzigen alpinen Nationalpark Deutschlands!

 

Kein Nachbau von Natur

In den Ausstellungen wird Natur nicht „nachgebaut“. Das Haus der Berge unterscheidet sich deutlich von anderen, klassischen Musseen: Die Hauptausstellung – auch der begehbare Berg selbst - wurde nahezu komplett aus farbneutralem, heimischen Holz als „begehbares Landschaftspanorama“ gebaut. Oberstes Ziel des Zentrums ist es, die Menschen für einen Besuch der „realen Natur“ im Nationalpark zu begeistern.

 

Begeistern statt belehren

Die Texttafeln in den Ausstellungen sind auf ein notwendiges Minimum reduziert. Im Vordergrund steht die Vermittlung zentraler Botschaften im Rahmen des Bildungsauftrages der Nationalparkverwaltung. Ziel ist es, die Menschen für die Natur und den Schutzgebietsgedanken zu begeistern. Individuelle Informationen können über verschiedene Audioguide-Routen ausgewählt werden.

 

Architektur und Ausstellung „Hand in Hand“

Die Architektur ist das Ergebnis einer kooperativen Planung von Architekten und Ausstellungsplanern. Grundlage hierfür bildete das inhaltliche Konzept des Stuttgarter Büros Atelier Brückner. Somit handelt es sich bei der Architektur um die konsequente Weiterführung der inhaltlich-konzeptionellen Idee und bildet somit einen Teil der Gesamtphilosophie. Der Architektur-Entwurf stammt vom Staatlichen Bauamt Traunstein, mit der Ausführungsplanung wurde das Architekturbüro Leitenbacher, Spiegelberger in Traunstein beauftragt. Bauherr ist das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit in München.

 

Einen Schatz bewahren

Eine markante, architektonische Hülle aus Glas und Cortenstahl stülpt sich über den Berg im Inneren des Informationszentrums. Diese so genannte Bergvitrine symbolisiert die Bedeutung dieser Landschaft für die heimische Bevölkerung – nämlich einen einmaligen Schatz der Natur, den es zu bewahren und zu schützen gilt. Auch auf den Schutz der Vögel wurde beim Bau geachtet, denn große Glasflächen können für Vögel eine tödliche Falle darstellen. Um Zusammenstöße zu vermeiden, wurden Spezialgläser verwendet. Die geöffneten Lamellen der Bergvitrine können gut von den Vögeln wahrgenommen werden und es wurden keine optisch attraktiven Durchflugbereiche geschaffen.

Das »Haus der Berge« versteht sich als „Tor zum Nationalpark 
Berchtesgaden“.


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