• Haus der Berge © Nationalpark Berchtesgaden
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Standort und Geschichte

Das ehemalige "Nationalpark-Haus" am Franziskanerplatz (bis 2013) entsprach aufgrund räumlicher und denkmalschützerischer Belange nicht mehr den Anforderungen an zeitgemäße Bildungsarbeit des 21.Jahrhunderts. Daher entschied der Bayerische Ministerrat im Jahr 2003 anlässlich des 25-jährigen Bestenhens des Nationalparks Berchtesgaden, ein neues Zentrum für ökologische Information und Bildung zu schaffen.

 

Das „Haus der Berge“ liegt zentral auf dem Grundstück des ehemaligen Hotels „Berchtesgadener Hof“ in der Marktgemeinde Berchtesgaden. Mehrere Aspekte waren für die Wahl des 17.000 qm großen Geländes ausschlaggebend:

 

  • sehr gute Erschließung zum öffentlichen Nahverkehr,
    zur Bahnstrecke Freilassing-Salzburg und den Bundesstraßen B 305 sowie B 20
  • ideale Blickbeziehung zum Nationalpark
  • abwechslungsreiche Gestaltungsmöglichkeiten des Außengeländes durch die Hanglage
  • optimale räumliche Ergänzung zu den dezentralen Informationsstellen des Nationalparks
  • keine räumliche Konkurrenz zu den anderen touristischen Einrichtungen
  • neue, ansprechende Ortsrandgestaltung
  • gute räumliche Anbindung an die Jugendherberge
  • keine neue Flächeninanspruchnahme, aktives Flächenrecycling

 

Nach Vorlage eines ersten Bebauungsplanes im Frühjahr 2007 gab das Bayerische Umweltministerium eine „Machbarkeitsstudie“ für die Gestaltung des Ausstellungsbereichs in Auftrag. Die Studie wurde von der Firma "Intertainment Kulturmanagement GmbH" entwickelt und war Grundlage der Ausschreibung zur Ausstellungsgestaltung im Herbst 2007. Leitmotiv ist die Darstellung unterschiedlicher Lebensräume: Vom Grund des Königssees über Wald und Almen bis hin zu Fels (= „längste Vertikale“). Das Planungsbüro Atelier Brückner aus Stuttgart setzte sich mit seinem modernen Ausstellungskonzept in Anlehnung an Richard Strauß’ „Alpensymphonie“ beim EU-weiten Wettbewerb durch.

 

Bauherr war der Freistaat Bayern, vertreten durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz in München. Der Architektur-Entwurf stammt vom Staatlichen Bauamt Traunstein, mit der die Ausführungsplanung wurde das Architekturbüro Leitenbacher, Spiegelberger in Traunstein beauftragt.

 

Die Kosten des Projekts trugen der Freistaat Bayern mit 15 Mio. Euro und die EU mit 3 Mio. Euro; die restliche 1 Mio. Euro stammt aus Drittmitteln.

Die Geschichte eines Informationszentrums und dessen Standortes. Das Tor zum Nationalpark Berchtesgaden.


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